Schulfähigkeit

Freude und Erfolg beim Lernen!
Ist das heute überhaupt noch möglich?
Ständig hört man in den Medien, wie schlecht es um die Bildung der Kinder bestellt ist und dass Lernprobleme und Lernschwierigkeiten laufend zunehmen. Die Lehrer der Eingangsstufe bemängeln bei den Schulanfängern die schlechten Voraussetzungen fürs Lernen und für viele Kinder beginnt mit dem Schuleintritt tatsächlich der viel zitierte „Ernst des Lebens“.

Wurde bisher mit der Schule ein Bildungsauftrag und mit den Kindertagesstätten eher ein Erziehungsauftrag verbunden, so zeigt sich seit kurzem ein völlig neues Bild. Auch die Kitas haben neben dem Erziehungsauftrag ganz eindeutig einen Bildungsauftrag, der in dem „Recht des Kindes auf Bildung von Anfang an“ gesetzlich niedergelegt ist und somit haben Schule und Kita einen gemeinsamen Fokus.

Die Aufgabe der Kitas liegt heute neben vielen anderen Aufgaben auch darin, die Kinder auf die Schule vorzubereiten. Vorzubereiten in dem Sinn, dass nicht bereits Buchstaben gelernt werden und gerechnet wird, sondern alle Voraussetzungen geschaffen werden, damit die Kinder in der Schule ohne Probleme Schreiben, Lesen und Rechnen lernen können.

Den Start in die Schule optimal vorzubereiten, das ist die ganz wichtige Aufgabe, die die Kitas übernommen haben, denn wie die Kinder ihre Schullaufbahn erleben und welche Einstellung sie zum Lernen und zur Schule bekommen, ob sie in der Schule Freude oder Frust erleben, wird ganz entscheidend von den Lernergebnissen im Anfangsunterricht beeinflusst. Gelingt den Kindern ein guter Start in die Schule, dann ist der Weg fast ausnahmslos geebnet für einen planmäßigen und erfolgreichen Abschluss der Pflichtschule. Diese Aussage wird von vielen Untersuchungen bestätigt - zum Beispiel von Breuer und Weuffen in ihrem Buch Lernschwierigkeiten am Schulanfang

Doch gerade dieser wichtige, gute Start in die Schule gelingt nicht jedem Kind. Manche Kinder haben Schwierigkeiten, den Anforderungen der Schule gerecht zu werden. Sie können dem Unterricht nicht richtig folgen, arbeiten im Vergleich zu ihren Schulkollegen zu langsam und versagen bei vielen Aufgaben. Vom unerwarteten Misserfolg im Anfangsunterricht sind relativ viele Kinder betroffen und manche trifft es völlig unerwartet. Die negativen Erfahrungen demotivieren die Kindern nicht nur im Anfangsunterricht, sondern beeinträchtigen in den meisten Fällen leider auch  die weitere Schullaufbahn.

Mit dem Bewusstsein um die große Bedeutung eines gelungenen Schuleintritts ist es allen Eltern, Lehrern und Erziehern ein großes Anliegen, Kindern einen optimalen Start in die Schule zu ermöglichen. Doch wie kann man feststellen, ob ein Kind reif für die Schule ist, ob es allen Anforderungen gerecht werden kann und wie kann man es fit für die Schule machen, wenn Mängel erkennbar sind? Wie kann man die Voraussetzungen für Freude und Erfolg beim Lernen schaffen?

Genau für diese Thematik habe ich den KLIPP und KLAR Schulfähigkeitstest entwickelt und für die Reserven, die dieser informelle Test aufzeigt, Anleitungen zum Fördern und Fordern konzipiert. Dabei habe ich mich vor allem auf meine Erfahrungen als Lehrerin gestützt und zusätzlich den KLIPP und KLAR Schulfähigkeitstest und die darauf aufbauenden Förderprogramme jahrelang in verschiedenen Einrichtungen erprobt.

Im Schulfähigkeitstest werden in 20 Aufgaben die wesentlichen Voraussetzungen für einen guten Start in die Schule überprüft. Alle Aufgaben sind in eine Zirkusgeschichte eingebunden und werden in Form eines Spieles dargeboten. Ein großer bunter Spielplan, ansprechende Materialien und viele Arbeitsblätter betonen den spielerischen Charakter dieses Diagnostikinstruments und steigern die Freude der Kinder beim  Mitmachen.
Die Reserven, die der Schulfähigkeitstest aufzeigt, werden mit speziell dafür konzipierten Förderprogrammen geöffnet. Die Anleitungen zum Fördern und Fordern können sowohl in Einzelarbeit, als auch mit einer ganzen Gruppen durchgeführt werden.

Schulfähigkeitstest
Aus dem Schulfähigkeitstest möchte ich als Beispiel dafür, in welcher Form Teilleistungen überprüft werden, das Überprüfen der Schwungrichtungen im und gegen den Uhrzeigersinn vorstellen.

Beschreibung der Aufgabe (PDF)

Arbeitsblatt für das Kind (PDF)

Ausmalbogen Zirkus (PDF)

Brigitte Haberda

Ist die Begründerin des KLIPP & KLAR Lernkonzepts. Sie hat selbst über zwanzig Jahre in allen Schultypen unterrichtet und sich in dieser Zeit intensiv der Erforschung und Behebung von Lernblockaden gewidmet
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Arbeitsmittel, welche die Kinder mit “Kopf, Herz und Hand” ansprechen und sie im Lernprozess fördern.
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