Geborgenheit ergibt sich aus der Qualität der Beziehung, im Gegensatz zur Vertrautheit. Wenn das Kind den Lehrer eindeutig als Bezugsperson wahrnimmt, wie kann der Lehrer nun dem Kind  Geborgenheit vermitteln?

Wie gesagt, es geht darum, dass sich das Kind individuell wahrgenommen fühlt.
Die Kindergärtnerin oder der Lehrer muss auf das Kind eingehen. Eine andere Möglichkeit gibt es nicht.

Der Lehrer kann z.B. die Kinder am Ende eines Schultages kurz in Gedanken durchgehen und sich überlegen: Was war da heute? Dann kann es sein, dass er bei einigen Kindern kein Engramm hat, und das ist auch nicht weiter schlimm.

Aber wenn es immer so ist und immer die gleichen Kinder in seiner Wahrnehmung fehlen, wird es problematisch.
Da stellt sich allerdings auch die Frage, ob die Grösse der Klasse überhaupt eine solche Herangehensweise zulässt. Es gibt eine Reihe von Einflussfaktoren, die die Zahl der Kinder in der Klasse größer oder kleiner werden lassen, z. B. wenn Kinder fremdsprachig oder verhaltensauffällig sind. Durch solche Faktoren steigt die Beanspruchung und man müsste kleinere Klassen bilden. Ich kann mir wiederum Klassen vorstellen, die relativ einfach zusammengesetzt sind, und die mehr Kinder als eine andere Klasse vertragen, wo einige Kinder sehr schwierig sind.

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