Wie kann diese Umgebung aussehen, die förderlich ist für die positive Entwicklung der Kinder?

Wenn man sagt, unsere Aufgabe ist es, die Umgebung zu gestalten, setzt das erst einmal ein Grundvertrauen voraus, dass das Kind sich aus sich selbst heraus entwickeln will. Das ist häufig nicht vorhanden, viele Pädagogen und auch Eltern sind diesbezüglich sehr misstrauisch. Sie haben Angst, wenn sie nichts unternehmen, wird nichts aus ihren Kindern.

Darüber hinaus brauchen sie ein Konzept, also eine Vorstellung, was z. B. ein 8-jähriges Kind interessieren könnte.
Das betrifft nicht nur einen Lehrplan, sondern auch die Gefühlswelt eines 8jährigen:
Wie fühlen 8-Jährige, was denken sie? Das grosse Problem ist, dass Kinder in jedem Alter unterschiedlich weit entwickelt sind. Es gibt 8-Jährige, die denken wie 9-Jährige, und andere, die sind erst wie 7-Jährige. Die Abfolge der Entwicklungsstufen des Denken und Fühlens sind dabei bei den Kindern invariant, das heisst, alle Kinder durchlaufen die gleichen Entwicklungsstufen, aber in unterschiedlichem Tempo.

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